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Flying Publisher   

 
 
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108 Seiten, 0.7 MB
ISBN: 3-924774-45-5
EUR 9.80



Vorwort

1. Operation Opernball

2. 100 Ärzte...

3. Zug auf's Gleis

4. Hinter den Kulissen

5. Zielgerade

6. Spielplatz

7. Der Siebte Tag


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2. Hundert Ärzte sucht das Land
Download, PDF, 106 Seiten

Nr.1 vs. Mittelmäßigkeit - Pfurz im Wasserglas - Engagement - Zeitplan - Gliederung - Internet-Supplement - Sprache - Herausgeberteam - Mentor - Zeitrahmen - Deadline - Autorenteam - Budget

Die Entscheidung ist gefallen: Sie möchten eines der 100 wichtigen medizinischen Themen übernehmen und dazu beitragen, daß medizinische Information im deutschen Sprachraum uneingeschränkt und kostenlos zugänglich wird. Sie wissen: Bei guter Organisation kann das Projekt in 9, maximal 12 Monaten abgeschlossen sein.

Bevor Sie Ihr Thema strukturieren und die Autorengruppe zusammenstellen, kurz einige Bemerkungen zu Ihren persönlichen Voraussetzungen.

Persönliche Voraussetzungen

Um ein Medizinlehrbuch zu schreiben, brauchen Sie Kompetenz (Tabelle 2.1) und Zeit (Tabelle 2.2). Erstens.

Zweitens: Sie können ein klinisches Opernball-Lehrbuch nicht allein schreiben. Standardwerke sind Gemeinschaftswerke. Sie sollten daher genug erfahrene Kollegen kennen, die ein Kapitel Ihres Projekts übernehmen und kompetent abhandeln. Das setzt voraus, daß Sie die nationale Szene kennen. Diese Bedingung ist meist nur erfüllt, wenn Sie aus einer universitären Einrichtung oder einem der großen Lehrkrankenhäuser kommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der Zeitfaktor will gut bedacht sein. Ein Lehrbuch aufs Gleis zu bekommen - also die erste Auflage zu schreiben - ist nichts für zarte Gemüter. Als Faustregel gilt: Die meisten Texte entstehen zwischen 21 Uhr und 2 Uhr in der Früh und gehen auf Kosten von Familie und Freunden. Daher ist ein Mindestmaß an Begeisterungsfähigkeit notwendig. Hilfreich kann der Gedanke sein, daß das Opfer zeitlich begrenzt ist und die Folgeauflagen deutlich weniger Arbeit machen. Ferner ist junges Alter von Vorteil. Die fünfte Lebensdekade könnte genau richtig sein. Man zieht's durch und sagt: "Nie wieder!" Denn so ist das Leben: Manche Dinge macht man nur einmal, aber wenn sie gemacht sind, sind sie gemacht. Denken Sie an Andy Warhol: "It's work, the most important thing is work."

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Siehe auch die täglichen Kommentare und Ergänzungen.



 
 

 
 
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